Besonderheiten:
Diese Reise ist keine klassische Fotoreise.
Die Altstadt von Damaskus mit ihren engen Gassen, den alten Häusern, Innenhöfen, Moscheen, Kirchen, dem ehemaligen jüdischem Viertel, Souks und Kaffeehäusern, der Duft von Kardamom, Jasmin und frisch gebackenem Brot, die Geschichten hinter Türen und Fassaden: Damaskus ist eine der ältesten und berührendsten Städte der Welt. Und ja, auch fotografisch ist diese Stadt voller Motive.
Doch bei dieser ganz besonderen Street-Fotoreise geht es nicht darum, möglichst viele Bilder mitzubringen. Hier geht es darum, sich einem Land und seinen Menschen behutsam, respektvoll und kultursensibel zu nähern. Einem Land, das über fünf Jahrzehnte Diktatur und fast vierzehn Jahre Krieg erlebt hat. Einem Land, dessen Wunden sichtbar und unsichtbar sind. Ich führe dich auf dieser Reise an Syrien heran, mit Erfahrung, Wissen, Empathie und Sensibilität – letzteres erwarte ich auch von meinen Mitreisenden.
Ich bin nicht nur Fotojournalist, Autor und Vortragsreferent, unterwegs für namhafte Magazine und Verlage, sondern ich habe auch Islamwissenschaften studiert, im Rahmen dieses Studiums auch eine Zeitlang in Damaskus gelebt. Seit nunmehr über dreißig Jahren bereise ich regelmäßig den Nahen Osten. So lange kenne ich auch schon Syrien, ich habe Freunde und Bekannte dort. Für mich ist Damaskus daher kein fernes, „exotisches“ Reiseziel, sondern ein Ort voller Erinnerungen, Begegnungen, Freundschaften und Geschichten. Ich gebe dir damit Einblicke in ein Land, das bei uns oft nur durch Krieg, Flucht, Zerstörung und politische Schlagzeilen wahrgenommen wird. Das ist auch Teil der Realität. Aber da ist doch so viel mehr. Menschen kommen in diesen Bildern über Syrien nur selten vor. Und wenn, werden sie bei uns im Rahmen von Migrationsdebatten oftmals als Problem kategorisiert.
Diese Reise ist kein „Dark Tourism“, das ich selbst kritisiere, vor allem in einem Land wie Syrien. Es geht um Begegnungen auf Augenhöhe. Um Zuhören. Um Verstehen und Begreifen. Um die Frage, wie man Menschen begegnet, die Unvorstellbares erlebt haben, ohne sie auf ihr Leid zu reduzieren.
Natürlich wird es auf dieser Reise auch um Fotografie gehen. Damaskus bietet unzählige Motive, von der Umayyadenmoschee bis zu den Gassen der Altstadt, von den Märkten bis zu den stillen Innenhöfen. Aber nach fast vierzehn Jahren Krieg geht es auch um Trümmer und Risse. Bei Gebäuden wie in Menschen.
Wir besuchen daher auch Stadtteile wie Yarmuk oder Harasta und sprechen mit einer Familie in Tadamon, wo durch Assad-Schergen immer wieder Massaker an der Zivilbevölkerung verübt worden sind. Wir tun dies, um zu verstehen, was Zerstörung und Verlust durch einen Krieg anrichten kann, welche unvorstellbaren Verbrechen verübt worden sind. Harasta ist übrigens auch jener Stadtteil, den der deutsche Außenminister Wadephul im Oktober 2025 besuchte und sichtlich erschüttert gewesen ist.
Damit geht es auch um die Frage, wann eine Kamera eine Brücke sein kann und wann es besser ist, sie sinken zu lassen. Ich zeige dir aus meinem langen Profileben, das mich für Reportagen und Buchprojekte bereits in viele Teile der Welt geführt hat, worauf es in solchen Momenten ankommt: auf Respekt, Geduld, Haltung, Zurückhaltung und echtes Interesse. Denn gute Fotografie beginnt nicht erst beim Blick durch den Sucher. Sie beginnt viel früher. Mit der Art, wie wir Menschen sehen. Wie wir ihnen zuhören. Wie wir einen Raum betreten. Und wie wir verstehen wollen, bevor wir fotografieren.
All das erfährst du auf einer Reise, die keine gewöhnliche Reise sein kann und auch keine gewöhnliche Reise sein will. In Gesprächen, Begegnungen und gemeinsamen Reflexionen nähern wir uns Damaskus und seinen Menschen behutsam an. Wir schauen, fragen, hören zu, versuchen zu verstehen und fotografieren dort, wo es angemessen ist. In entspanntem Kreis besprechen wir unsere Eindrücke und Bilder, immer mit Zeit für Einordnung und Austausch.
Eine Reise für Menschen, die verstehen wollen. Und dann eher nebenbei fotografieren.
Mit diesem Programm und Anspruch kann eine solche Reise Teil eines sich langsam wieder entwickelten Tourismus in Syrien sein, der auch schon in der Vorkriegszeit für viele Menschen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor gewesen ist. Wir unterstützen finanziell zudem mit verschiedenen Projekten Menschen in Syrien, so ist auch ein Teil des Reisepreises für bedürftige Familien vorgesehen.
Daher noch auf ein Wort: Da diese Reise nach Damaskus eine ganz besondere ist, kann sie nicht einfach über einen Button gebucht werden. Wenn du dich dafür interessierst, schreibe mir bitte eine Mail: info@lutz-jaekel.com
Willkommen sind:
Genauer Ablauf folgt demnächst…
Leistungen:
Hotels:
Preise und Termine:
TERMIN VORAUS. AB November 2027 (unverb. Anmeldung ab sofort möglich)
Mabrouk! Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten nach Absprache (!) findet ihr bei meinem Partner Klüger Reisen, einem Reiseveranstalter, der nicht nur individuelle Premiumreisen anbietet, sondern sich im besonderen zu Nachhaltigkeit und Fairness verpflichtet hat. Die durch Reisen erzeugten CO2-Emmissionen werden überdurchschnittlich kompensiert, zudem investiert Klüger Reisen in Aufforstungsprojekte und bezahlt alle Mitarbeiter:innen in den jeweiligen Reiseländern direkt und überdurchschnittlich fair. Auch dazu findet ihr ausführliche Informationen auf der Website des Reisepartners.