Damaskus


Die besondere Street-Fotoreise mit laif-Fotograf Lutz Jäkel
Street-Fotoreise Damaskus: Im Suq al-Hamidiyyeh.
Street-Fotoreise Damaskus: In einer Bar in der christlichen Altstadt.
Street-Fotoreise Damaskus: Das Leben kehrt zurück. In einem gut besuchten Restaurant in der Altstadt.

8 Tage Besondere Street-Fotoreise | geplant für November 2027 & Mai 2028

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Besonderheiten:

  • Kultursensibles und behutsames Entdecken in einem Land nach dem Krieg mit laif-Fotograf und Islamwissenschaftler Lutz Jäkel.
  • eine Zeitlang lebte Lutz in Damaskus, kennt Syrien seit über dreißig Jahren
  • Begegnungen und Gespräche mit Syrerinnen und Syrern
  • Besuch einer Familie im Stadtteil Tadamon
  • Eindrücke in Yarmuk und Harasta, zerstörte Vororte von Damaskus
  • Tagesausflug nach Homs und Besuch einer christlichen Familie
  • Halbtagesausflug nach Maalula und zu seinen beiden Klöstern
  • historische Schätze direkt vor der Haustür
  • tägliche Recaps und Besprechungen
  • kleine Gruppengröße von max. 8 Reisenden
  • Unterkunft in einem traditionellen damaszener Altstadt-Hotel
  • Amer Derky, seit dreißig Jahren deutschsprachiger Reiseleiter in Syrien und langjähriger Freund von Lutz, als lokaler Reiseführer
  • Klüger Reisen als Partner – ein nachhaltiger, fairer und erlebnisorientierter Reisespezialist

Street-Fotoreise Damaskus: Umayyaden-moschee. Geschäftstüchting: Kinder bekommen die Farben der neuen Fahne auf die Wangen gemalt.
Street-Fotoreise Damaskus: Marjeh Platz (auch: Merjeh Platz; Märtyrer Platz) im Zentrum der Stadt. Während der osmanischen Herrschaft Ende des 19. Jahrhunderts entstanden, aus dieser Zeit stammt auch das "Telegrafendenkmal". An das Denkmal haben im Dezember 2024, wenige Tage nach dem Sturz des Regimes, Menschen Hunderte Zettel mit Fotos und biografischen Angaben von Vermissten aufgehängt.
Street-Fotoreise Damaskus: Damaskus, an der Umayyadenmoschee. Platz für die ganze Familie auf dem Motorrad.

Besondere Street-Fotoreise Damaskus

Diese Reise ist keine klassische Fotoreise.

Die Altstadt von Damaskus mit ihren engen Gassen, den alten Häusern, Innenhöfen, Moscheen, Kirchen, dem ehemaligen jüdischem Viertel, Souks und Kaffeehäusern, der Duft von Kardamom, Jasmin und frisch gebackenem Brot, die Geschichten hinter Türen und Fassaden: Damaskus ist eine der ältesten und berührendsten Städte der Welt. Und ja, auch fotografisch ist diese Stadt voller Motive.

Doch bei dieser ganz besonderen Street-Fotoreise geht es nicht darum, möglichst viele Bilder mitzubringen. Hier geht es darum, sich einem Land und seinen Menschen behutsam, respektvoll und kultursensibel zu nähern. Einem Land, das über fünf Jahrzehnte Diktatur und fast vierzehn Jahre Krieg erlebt hat. Einem Land, dessen Wunden sichtbar und unsichtbar sind. Ich führe dich auf dieser Reise an Syrien heran, mit Erfahrung, Wissen, Empathie und Sensibilität – letzteres erwarte ich auch von meinen Mitreisenden.

Ich bin nicht nur Fotojournalist, Autor und Vortragsreferent, unterwegs für namhafte Magazine und Verlage, sondern ich habe auch Islamwissenschaften studiert, im Rahmen dieses Studiums auch eine Zeitlang in Damaskus gelebt. Seit nunmehr über dreißig Jahren bereise ich regelmäßig den Nahen Osten. So lange kenne ich auch schon Syrien, ich habe Freunde und Bekannte dort. Für mich ist Damaskus daher kein fernes, „exotisches“ Reiseziel, sondern ein Ort voller Erinnerungen, Begegnungen, Freundschaften und Geschichten. Ich gebe dir damit Einblicke in ein Land, das bei uns oft nur durch Krieg, Flucht, Zerstörung und politische Schlagzeilen wahrgenommen wird. Das ist auch Teil der Realität. Aber da ist doch so viel mehr. Menschen kommen in diesen Bildern über Syrien nur selten vor. Und wenn, werden sie bei uns im Rahmen von Migrationsdebatten oftmals als Problem kategorisiert.

Street-Fotoreise Damaskus: Beirut - Damascus International Highway, hinter der syrischen Grenze. Ein zerschossener Panzer der geflohenen syrischen Streitkräfte an einem weiteren Checkpoint ist ein beliebtes Fotomotiv.
Street-Fotoreise Damaskus: üdlicher Stadtteil Tadamun (auch: Tadamon). Hier fand 2013 ein brutales Massaker an der Zivilbevölkerung statt. Viele Männer wurden willkürlich verhaftet und erschossen worden. Durch ein geleaktes Video 2020 wurden diese Verbrechen bekannt. Bewohner wussten davon, können noch heute die Stellen zeigen, wo die Massaker stattfanden. Große Teile des Stadtviertels wurden zerstört.
Das neue Syrien: Damaskus. eine Gasse in der Altstadt. Es wird geschätzt, dass noch rund neunzig Prozent der syrischen Bevölkerung in Armut lebt. Und diese Armut ist überall sichtbar, man sieht viele Bettler, darunter auch viele Kinde. Hier: Ein Junge schläft auf dem Boden, bettelt. Passanten gehen meist achtlos an ihm vorbei. Nur wenige geben Geld. Auf dem Schild steht: "Im Namen Gottes, bitte helft mir. Ich möchte mir Kleidung für das Fest kaufen". Das Foto entstand kurz vor dem islamischen Opferfest.

Diese Reise ist kein „Dark Tourism“, das ich selbst kritisiere, vor allem in einem Land wie Syrien. Es geht um Begegnungen auf Augenhöhe. Um Zuhören. Um Verstehen und Begreifen. Um die Frage, wie man Menschen begegnet, die Unvorstellbares erlebt haben, ohne sie auf ihr Leid zu reduzieren.

Natürlich wird es auf dieser Reise auch um Fotografie gehen. Damaskus bietet unzählige Motive, von der Umayyadenmoschee bis zu den Gassen der Altstadt, von den Märkten bis zu den stillen Innenhöfen. Aber nach fast vierzehn Jahren Krieg geht es auch um Trümmer und Risse. Bei Gebäuden wie in Menschen.

Wir besuchen daher auch Stadtteile wie Yarmuk oder Harasta und sprechen mit einer Familie in Tadamon, wo durch Assad-Schergen immer wieder Massaker an der Zivilbevölkerung verübt worden sind. Wir tun dies, um zu verstehen, was Zerstörung und Verlust durch einen Krieg anrichten kann, welche unvorstellbaren Verbrechen verübt worden sind. Harasta ist übrigens auch jener Stadtteil, den der deutsche Außenminister Wadephul im Oktober 2025 besuchte und sichtlich erschüttert gewesen ist.

Damit geht es auch um die Frage, wann eine Kamera eine Brücke sein kann und wann es besser ist, sie sinken zu lassen. Ich zeige dir aus meinem langen Profileben, das mich für Reportagen und Buchprojekte bereits in viele Teile der Welt geführt hat, worauf es in solchen Momenten ankommt: auf Respekt, Geduld, Haltung, Zurückhaltung und echtes Interesse. Denn gute Fotografie beginnt nicht erst beim Blick durch den Sucher. Sie beginnt viel früher. Mit der Art, wie wir Menschen sehen. Wie wir ihnen zuhören. Wie wir einen Raum betreten. Und wie wir verstehen wollen, bevor wir fotografieren.

Street-Fotoreise Damaskus: Mann raucht eine Shisha im berühmten Café Noufara in der Altstadt.
Street-Fotoreise Damaskus: Damaskus, im Suq al-Hamidiyeh. Überall werden Schals, Mützen oder Anstecker in den neuen Farben der syrischen Flagge verkauft.
Street-Fotoreise Damaskus: In der Umayyaden-Moschee mitten in der Altstadt.

All das erfährst du auf einer Reise, die keine gewöhnliche Reise sein kann und auch keine gewöhnliche Reise sein will. In Gesprächen, Begegnungen und gemeinsamen Reflexionen nähern wir uns Damaskus und seinen Menschen behutsam an. Wir schauen, fragen, hören zu, versuchen zu verstehen und fotografieren dort, wo es angemessen ist. In entspanntem Kreis besprechen wir unsere Eindrücke und Bilder, immer mit Zeit für Einordnung und Austausch.

Eine Reise für Menschen, die verstehen wollen. Und dann eher nebenbei fotografieren.

Mit diesem Programm und Anspruch kann eine solche Reise Teil eines sich langsam wieder entwickelten Tourismus in Syrien sein, der auch schon in der Vorkriegszeit für viele Menschen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor gewesen ist. Wir unterstützen finanziell zudem mit verschiedenen Projekten Menschen in Syrien,  so ist auch ein Teil des Reisepreises für bedürftige Familien vorgesehen.

Daher noch auf ein Wort: Da diese Reise nach Damaskus eine ganz besondere ist, kann sie nicht einfach über einen Button gebucht werden. Wenn du dich dafür interessierst, schreibe mir bitte eine Mail: info@lutz-jaekel.com

Willkommen sind:

  • Neugierige & Kultursensible
  • Lernfreudige
  • Fotobegeisterte

Street-Fotoreise Damaskus: Im Suq al-Hamidiyyeh, dem größten Suq der Altstadt. Das Foto entstand im Dezember 2024, nur wenige Tage nach dem Sturz des Regimes. So voll habe ich den Suq in all den Jahren noch nie gesehen. Die Händler sagten mir: "Die Menschen kehren wieder zurück. Sie haben keine Angst mehr."
Street-Fotoreise Damaskus: Fotojournalist und Autor Lutz Jäkel mit seinem langjährigen syrischen Freund Amer.
Street-Fotoreise Damaskus: Überall hängen in der Altstadt Karikaturen von Baschar al-Assad

Ablauf Street-Fotoreise Damaskus

Genauer Ablauf folgt demnächst…

Leistungen:

  • 7 x Übernachtungen im Doppelzimmer
  • 7 x Frühstück
  • Deutschsprachige lokale Reiseleitung mit Amer Derky
  • Reiseleitung & Fotocoaching durch Lutz Jäkel
  • Ausflug Maalula
  • Eindrücke sammeln in Yarmuk und Harasta
  • Besuch einer Familie in Tadamon
  • Tagesausflug nach Homs
  • Alle Transfers laut Reisebeschreibung
  • Internationale Flüge bis/ab Damaskus
  • Reisesicherungsschein
  • Lokale MwSt. inbegriffen

Hotels:

Preise und Termine:

  • pro Person XX € im Doppelzimmer, XX C im Einzelzimmer
  • 6-8 Teilnehmer/innen

TERMIN VORAUS. AB November 2027 (unverb. Anmeldung ab sofort möglich)

Street-Fotoreise Damaskus: Boutique-Hotel "Beit Zafran"
Street-Fotoreise Damaskus: Boutique-Hotel "Beit Zafran"
Street-Fotoreise Damaskus: Boutique-Hotel "Beit Zafran"

Interessiert?

Mabrouk! Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten nach Absprache (!) findet ihr bei meinem Partner Klüger Reisen, einem Reiseveranstalter, der nicht nur individuelle Premiumreisen anbietet, sondern sich im besonderen zu Nachhaltigkeit und Fairness verpflichtet hat. Die durch Reisen erzeugten CO2-Emmissionen werden überdurchschnittlich kompensiert, zudem investiert Klüger Reisen in Aufforstungsprojekte und bezahlt alle Mitarbeiter:innen in den jeweiligen Reiseländern direkt und überdurchschnittlich fair. Auch dazu findet ihr ausführliche Informationen auf der Website des Reisepartners.

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